Über Uns

Das Beste aus zwei Welten

In der Jiménez Rösterei trifft deutsche Handwerkskunst auf südamerikanisches Lebensgefühl: Inhaber Helmut Jiménez, geboren in Bolivien und heute in Deutschland lebend, röstet seinen Kaffee mit knallharter, kompromissloser Präzision und damit verlässlich hoher Qualität in jeder Tasse.

Wir machen Bolivien zur Referenz für Kaffee-Exzellenz

Während viele Spezialitätenröstereien auf bekannte Herkunftsländer setzen, stammt der Rohkaffee bei der Jimenez Rösterei ausschließlich aus Helmuts Geburtsland Bolivien. Hier wächst einer der komplexesten und saubersten Rohkaffees der Welt. Kaum kommerzialisiert und genau deshalb: außergewöhnlich. Mit der Jiménez Rösterei bekommst du nicht nur Kaffee. Du bekommst Zugang – zu Anbaugebieten, die kein Supermarkt kennt, zu Ernte-Chargen, die in keinem Ranking auftauchen, und zu einem Wissen, das sich durch die Tasse erschließt.

Der Kaffee stammt dabei ausschließlich von Kaffeebauern oder Kaffeeproduzenten, mit denen Helmut in persönlichem, direktem Kontakt steht. Durch Direktimporte möchte er ihnen aktiv den Zugang zum deutschen Kaffeemarkt ermöglichen.

Die Mikro-Rösterei für Menschen, die nicht suchen – sondern erkennen.
In Deutschland entwickeln wir die Kaffeebohnen sodann mit höchstem Anspruch so, dass sie ihr volles Potenzial in der Tasse entfalten. Wir rösten Mikrolots mit Charakter, Präzision und Tiefe. Für Kenner, die Herkunft, Handwerk und Geschmack nicht erklärt bekommen müssen, sondern erleben wollen. Für alle, die Kaffee nicht konsumieren, sondern meistern.

ASOCAFE

KAFFEE-KOOPERATIVE

Im Jahr 1990 schlossen sich Kaffeebauern in der Region Taipiplaya, Caranavi, zusammen, um eine demokratisch aufgebaute, unabhängige und gemeinnützige Organisation zu gründen: ASOCAFE – die Asociación de Caficultores de Taipiplaya.

Eine Gemeinschaft in den Yungas
Die Gemeinde Taipiplaya liegt in der Provinz Caranavi auf einer Höhe zwischen 900 und 1.950 Metern und die Kooperative hat über 300 Mitglieder, verteilt auf 40 kleine Dörfer. Diese Region ist Teil der legendären Yungas – den "warmen Ländern" zwischen dem Hochland der Anden und dem tropischen Tiefland des Amazonas-Regenwalds. Hier, wo Flüsse von Gletschern in 4.000 Metern Höhe tiefe Täler schneiden, herrschen ideale klimatische Bedingungen für den Anbau exquisiten Kaffees.

Der Großteil des Kaffees wird von einzelnen Familien auf ihrem Familienland angebaut, inmitten anderer Baumkulturen, die Schatten, Biodiversität, ein zusätzliches Einkommen und Pflanzenmaterial für Dünger bieten. Diese traditionelle Agroforst-Wirtschaft schützt nicht nur die Umwelt, sondern garantiert auch komplexe, charaktervolle Kaffees.

Qualität durch Gemeinschaft
Was ASOCAFE besonders macht, ist die professionelle Organisation der Verarbeitung. Die Kaffeekirschen werden von Hand gepflückt und zu einer von vier kooperativen Verarbeitungsstationen gebracht, wo sie sortiert, entpulpt, nass aufbereitet und bis zum optimalen Feuchtigkeitsgehalt für den Export getrocknet werden.
Die Kooperative ist bio-zertifiziert und der gesamte Kaffee wird nach den Zertifizierungsstandards angebaut. Dabei entsteht ein Kaffee, der international für seine Qualität geschätzt wird – mit den typischen Varietäten Catuaí Roja, Caturra und Typica.

Die nächste Generation im Blick
ASOCAFE arbeitet hart an der Erneuerung ihrer Farmen und inspiriert die nächste Generation von Kaffeebauern mit einem einzigartigen Schulprojekt. Hier haben drei Schulen in der Region ihre eigenen Kaffeefarmen, die es Schulkindern ermöglichen, besser zu verstehen, was das Lebenselixier ihrer Gemeinschaft ist, und wichtige Umweltfragen zu begreifen.
Diese zukunftsorientierte Arbeit zeigt: ASOCAFE denkt nicht nur an den Kaffee von heute, sondern an die Kaffeebauern von morgen. Die Kooperative investiert in Wissen, Bildung und nachhaltige Praktiken, um die Tradition des Kaffeeanbaus in Taipiplaya für kommende Generationen zu sichern.

CARMELO & DELVSI

Finca Senda Salvaje

In der Region Caranavi, etwa sechs Stunden von La Paz entfernt, liegt die Finca Senda Salvaje – der „wilde Pfad". Der Name ist Programm: Hier, wo nachts sogar Jaguare durch die Gegend streifen, bewirtschaften Carmelo und Deysi eine Farm, die weit mehr ist als nur ein Kaffeebetrieb. Sie ist das Herzstück einer aufstrebenden Produzenten-Community und ein Ort, an dem Generationen zusammenarbeiten.

Innovation trifft auf Erfahrung
Was Carmelos Kaffee auszeichnet, ist die Verbindung von fundiertem Wissen und mutiger Innovation. Während seine Eltern noch alle Kaffees mischten und zusammen verkauften, begann Carmelo, nach Varietäten zu trennen und mit verschiedenen Fermentationsmethoden zu experimentieren. Seine bevorzugte Varietät ist Java – krankheitsresistent, einfach zu ernten und mit gleichmäßig reifenden Kirschen, die bereits ein Jahr nach der Pflanzung die erste Ernte liefern.
Besonders stolz ist er auf seine schnellwachsenden Ceibo-Schattenbäume, deren Blätter rasch zu wertvollem Dünger werden. Das Ergebnis: Ein Kaffee, der Röster mit seiner Zugänglichkeit begeistert und dessen Aromen unverwechselbar die Handschrift dieses besonderen Terroirs tragen.
Heute arbeitet Carmelo eng mit Andy von 4 Llamas zusammen, einem jungen Produzenten der neuen Generation, der seit zweieinhalb Jahren auf der Nachbarfarm forscht. Diese generationenübergreifende Zusammenarbeit bringt außergewöhnliche Kaffees hervor, die Tradition und Innovation vereinen.
Carmelos Frau Deysi führt in Caranavi gemeinsam mit ihrer Tochter, einer talentierten Konditorin, ein Café, das mit Espressomaschine, Cupping-Tisch und V60 ausgestattet ist. An den Wänden hängen stolz die COE-Auszeichnungen.